Als unerschrockene und gleichzeitig charmante Kämpferin für eine menschenfreundliche Kirche und die Rechte von Frauen in der Kirche hat Bischof Dr. Gebhard Fürst die am Donnerstag in Rottenburg verstorbene Theologin und Religionspädagogin Gabriele Miller gewürdigt. Als herausragende Persönlichkeit habe sie ihre vielfältigen Fähigkeiten hauptberuflich wie im Ehrenamt in den Dienst einer zukunftsfähigen Kirche gestellt, teilte Bischof Fürst am Samstag zum Tod der im Alter von 86 Jahren nach schwerer Krankheit verstorbenen promovierten Theologin mit.
Besondere Beziehungen pflegte Gabriele Miller nach Guatemala. Dort unterstützte sie in herausragender Weise das von dem Jesuitenpater Franz von Tattenbach 1979 gegründete Schul- und Bildungsradio IGER. Sie initiierte dafür eigens einen Freundes- und Förderkreis. Auch die Diözese Rottenburg-Stuttgart gründete auf ihre Initiative hin zur Unterstützung von IGER 1999 die Stiftung "El Maestro en Casa".
Die Jesuitenmission, die von Anfang an mit Pater Tattenbach und seinem Werk eng verbunden war, verliert mit Gabriele Miller eine langjährige Freundin und großherzige Förderin. Ihr Andenken werden wir in tiefer Dankbarkeit bewahren.
Wie sehr Gabriele Miller die Arbeit von IGER am Herzen lag, können Sie in dem von ihr für unser Magazin „weltweit“ verfassten Artikel nachlesen, den Sie unten als pdf herunterladen können. Einen Überblick über die Arbeit von IGER erhalten Sie durch unser ebenfalls als pdf eingefügtes Projektblatt oder auf der Internetseite des IGER-Freundeskreises: ->
www.iger.jesuitenmission.de