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Dieter B. Scholz SJ, Bischof von Chinhoyi dankt mit einem Brief allen Spenderinnen und Spendern:
Unsere Mitarbeiterin Judith Behnen schreibt über ihre Eindrücke aus Simbabwe:
Dieser Hilferuf von Bischof Scholz erreichte uns aus Simbabwe:
Lieber Pater Klaus, liebe Förderer und Freunde der Jesuitenmission,
seit fast zwei Wochen haben wir in Chinhoyi wieder keine Telefonverbindung und keinen Internetzugang. Der letzte Rest an Normalität kommt uns abhanden. Mit unserer lokalen Währung kann niemand mehr etwas kaufen und die Preise in US-Dollar sind absurd: Auf der Straße kosten drei Tomaten jetzt einen US-Dollar, zwei Fische fünf Dollar und ein Lehrer – so seine Schule denn überhaupt noch offen ist – verdient im Monat umgerechnet nicht einmal 50 Cent. Wir können so nicht mehr überleben.
Wer keine Verwandten im Ausland hat, wer zu weit draußen auf dem Land wohnt, wer es nicht schafft, sich in der Stadt auf die Verteilungslisten der großen Hilfsorganisationen setzen zu lassen, der ist vom Hungertod bedroht. So wie Ambuya Sende. Obwohl sie vor Hunger schon geschwächt war, ist sie vergangene Woche noch den ganzen Weg zu unserem Missionskrankenhaus St. Rupert’s gelaufen, um für ihre beiden Enkelkinder um Maismehl zu bitten. Aber auch dort gab es nichts mehr. Ambuya Sende liegt im Sterben. Sie hat keine Vorräte, sie hat keine US-Dollar und warten, bis die wenigen Maispflanzen vor ihrer Hütte Frucht tragen, kann sie nicht mehr.
Das Foto von Ambuya Sende und ihrem Enkel zeigt die Wirklichkeit, die wir in unseren Gemeinden jeden Tag sehen. Zorn steigt in mir auf, wenn ich höre, dass parteitreue Regierungsbeamte immer noch versuchen, unsere Pfarrer einzuschüchtern und sie daran zu hindern, denen zu helfen, die sich oft nur noch von Baumrinden, Grassamen und wilden Früchten ernähren. Aber das Recht, unser Brot mit den Hungernden zu teilen, lassen wir uns nicht nehmen. Auch nicht von einer Regierung, die seit Jahren die Verteilung von Nahrungsmitteln als politisches Werkzeug missbraucht.
Über die Hungerhilfe der Jesuiten und die Strukturen in unseren Pfarreien erreichen wir diejenigen, die unter dem Hunger am stärksten leiden. Aber wir können nur das verteilen, was wir haben. Deshalb bitte ich Sie um Ihre Spende für den Kauf von Nahrungsmitteln in Südafrika. Allein im Gebiet unserer Diözese warten und hoffen eine halbe Million Menschen auf Hilfe, im ganzen Land sind es fünf Millionen Hungernde. Die Fastenzeit sollte auch für uns in Simbabwe eine Zeit des Fastens, nicht eine Zeit des Verhungerns sein.
Im Voraus danke ich Ihnen für Ihre Unterstützung!
Im Herrn verbunden bin ich
Ihr
+ Dieter B. Scholz SJ
Bischof von Chinhoyi, Simbabwe
Hilfe gegen Hunger
Unsere Bitte: Lassen Sie die Menschen in Simbabwe nicht verhungern. Mit Ihren Spenden kaufen wir in Südafrika, Sambia und Botswana Mais, Bohnen und ein spezielles Porridge (mit Vitaminen angereichertes Mais-Soja-Breipulver) für mangelernährte Kinder.
Eine Tonne Mais kostet 425 Euro.
Eine Tonne Bohnen kostet 1.200 Euro.
Eine Tonne Porridge kostet 575 Euro.
In den Preisen ist der Transport nach Simbabwe schon enthalten. Für eine Hilfslieferung von 300 Tonnen Mais, 30 Tonnen Bohnen und 30 Tonnen Porridge brauchen wir insgesamt eine Summe von 180.750 Euro.
Danke für Ihre Hilfe: Ihre Spende fließt zu 100% in die Hilfslieferungen für Simbabwe!
Spendenkonto Jesuitenmission
Kto-Nr. 16 16 16
BLZ 750 903 00, Liga Bank Nürnberg
Verwendungszweck: 33330 Hungerhilfe Simbabwe
Sie können hier auch direkt online spenden: -> Zur Online-Spende
Hier können Sie die Elemente unsere Spendenbitte als pdf herunterladen:
Gerne schicken wir Ihnen das Faltblatt und Gebetskärtchen auch in größeren Mengen zu, wenn Sie eine Aktion in Ihrer Gemeinde, Schule, Firma oder anderen Einrichtung planen. Rufen Sie am besten Frau Barbara Walter an: (0911) 2346-160 oder schicken Sie uns eine E-Mail: prokur ( a t ) jesuitenmission.de






















