Infos weltweit > aktuell: Myanmar 

Update: Hilfe für Myanmar

Gerade erreicht uns ein Bericht über den Stand der Hilfsmaßnahmen der Jesuiten in Myanmar und die geplanten Projekte der Wiederaufbauhilfe. Wir brauchen weiterhin dringend Spenden für die Hilfsmaßnahmen! 


Tod, Trauer, Zerstörung. Der Wiederaufbau braucht Zeit und Kräfte.
2,4 Millionen Menschen in Myanmar brauchen Hilfe.
Nur mit Booten erreichen die mobilen Teams viele Opfer.

Mehr als vier Wochen nach dem verheerenden Wirbelsturm Nargis ist die Lage in Myanmar nach wie vor dramatisch. Mehr als 150.000 Menschen sind tot oder vermisst. 2,4 Millionen Menschen des verarmten Landes sind dringend auf Hilfe angewiesen. Die Menschen haben große Angst vor ausbrechenden Seuchen und einer noch stärkeren Verarmung. Trotz der Beschränkungen durch die Militärregierung konnte die lokale Kirche in Myanmar und mit ihr das Team der Jesuiten bei der Soforthilfe eine wesentliche Rolle übernehmen. 

 

Was tun die Jesuiten?

Die neun in Myanmar lebenden Jesuiten waren selbst von der Katastrophe betroffen, haben jedoch sofort damit begonnen, anderen zu helfen. Einige der aus Indonesien stammenden Jesuiten waren 2004 in die Tsunami-Hilfe eingebunden, so dass ihnen jetzt ihre Erfahrung in der Katastrophenhilfe sehr zugute kam. Das Jesuiten-Team half bei der Koordination der ersten Hilfsmaßnahmen und wurde Teil des „Myanmar Disaster Relief Committee“ (MDRC), eine Steuerungsgruppe für die Katastrophenhilfe, die vom Erzbischof von Yangon geleitet wird. Jesuiten organisierten die Schulung der vielen Freiwilligen und halfen durch Besuche der Katastrophenregionen bei der Beurteilung der Lage, so dass die kirchliche Nothilfe über die Pfarreien der betroffenen Regionen gut organisiert werden konnte.

 

Stand der Hilfe

Die mobilen Teams haben Lebensmittel, Kleidung und Zelte in den besonders betroffenen Gebieten Laputta, Bogale und Phaypone verteilt und so Katastrophenopfer erreicht, die bis dahin vergeblich auf Hilfe gewartet hatten. Mehr als 200 Freiwillige wurden speziell ausgebildet, um in den entlegenen Gebieten beim Wegräumen der Trümmer zu helfen und den Opfern durch erste psycho-soziale Maßnahmen beizustehen. Die Schüler und Studenten der von Jesuiten geleiteten Bildungseinrichtungen waren als Freiwillige an vorderster Front dabei. Bis jetzt haben die kirchlichen Teams Hilfsgüter im Wert von mehr als 50 Millionen Euro verteilt. Sie konnten medizinisches Personal zu den Flüchtlingslagern der obdachlos gewordenen Menschen bringen und in den Gebieten von Kyautan und Thingajun bereits mit dem Wiederaufbau von Häusern beginnen. 

 

Was ist jetzt wichtig?


Kinder brauchen wieder einen geregelten Schulalltag.
Aus provisorischen Notunterkünften müssen wieder feste Häuser werden.
Familien brauchen Saatgut und landwirtschaftliches Gerät, damit nicht auch nächstes Jahr die Ernte ausfällt.

Jetzt ist es an der Zeit, nach der Phase der ersten Nothilfe mittel- und langfristige Hilfsprojekte in Angriff zu nehmen. Der Jesuitenflüchtlingsdienst, der seit Jahren an der Grenze zu Myanmar Flüchtlingen hilft, hat dafür gemeinsam mit den im Land lebenden Jesuiten einen ersten Projektplan ausgearbeitet. Folgende Maßnahmen sind für die nächsten vier Monate vorgesehen:

    • In und um Yangon erhalten 1000 Familien Werkzeug und Material, um ihre strohgedeckten Hütten zu reparieren oder neu zu bauen.
    • 5000 Schulkinder aus Yangon, Pathein und Ayeryarwady werden so betreut, dass sie ihren Weg zurück in den normalen Schulalltag finden.
    • Um die Nothilfe fortzusetzen, werden geschätzte 5000 Überlebende in bisher von Hilfsmaßnahmen unerreichten Gebieten durch mobile Teams mit Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern versorgt.
    • Zur Sicherung ihrer Existenzgrundlage erhalten 1000 Bauernfamilien Saatgut, Dünger und landwirtschaftliches Gerät.

Für die Umsetzung dieses Projektplans ist ein Team von 29 Jesuiten und Mitarbeitern zuständig. Für die ersten vier Monate der Hilfsmaßnahmen sind mehr als 500.000 Euro nötig.

 

Wir brauchen Ihre Hilfe!

 

Unsere dringende Bitte: Helfen Sie mit Ihrer Spende! Unterstützen Sie die gemeinsame Arbeit der Jesuiten in Myanmar und des Jesuitenflüchtlingsdienstes der Region. Über die Jesuitenmission ist gesichert, dass Ihre Spende ohne Abzüge in die direkte Arbeit mit den Wirbelsturm-Opfern fließt. Wir danken Ihnen für jeden Euro!

 

Spendenkonto
Jesuitenmission
Spendenkonto 5 115 582
Liga Bank, BLZ 750 903 00
Stichwort: 3358 Sturmkatastrophe Myanmar

 

Sie können hier auch direkt online spenden: Zur Onlinespende

Wir brauchen Ihre Hilfe!

Unsere dringende Bitte: Helfen Sie mit Ihrer Spende! Unterstützen Sie die gemeinsame Arbeit der Jesuiten in Myanmar und des Jesuitenflüchtlingsdienstes der Region. Über die Jesuitenmission ist gesichert, dass Ihre Spende ohne Abzüge in die direkte Arbeit mit den Wirbelsturm-Opfern fließt. Wir danken Ihnen für jeden Euro!

 

Jesuitenmission

Köngistraße 64
90402 Nürnberg

Tel. (0911) 2346-160
Fax (0911) 2346-161

prokur ( a t ) jesuitenmission.de

 

Spendenkonto

Kontonr. 5 115 582
Liga Bank Nürnberg
BLZ 750 903 00

Stichwort: "3358 Sturmkatastrophe Myanmar"

IBAN: DE 61750903000005115582
SWIFT: GENODEF1M05

 

Sie können hier auch direkt online spenden:

-> zur Onlinespende