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Die Jesuitenmission steht im Dienst einer weltweiten Solidarität mit den Armen.

Dieser Dienst ist inspiriert von der Frohbotschaft Jesu Christi und seinem Handeln:

  • seiner besonderen Liebe für die Armen, die wirtschaftlich, sozial, kulturell, ethnisch und religiös ausgeschlossenen Menschen
  • seines heilenden und befreienden Handelns
  • seiner Offenheit und Großzügigkeit
  • seiner Hoffnung und Verkündigung des Reiches Gottes
  • und seines Leidens, seines Sterbens und seiner Auferstehung

Als Einrichtung der deutschen Jesuiten unterstützt die Jesuitenmission das weltweite Wirken der Gesellschaft Jesu, das dem Orden vom Evangelium her und durch die Kirche aufgetragen ist.

Diese Mission umfasst den Einsatz für Glauben und Gerechtigkeit, die Förderung der Inkulturation des Glaubens und den Dialog der Religionen.

Die Jesuitenmission baut Brücken und knüpft Netze weltweiter Solidarität zwischen Menschen aller Religionen, Kulturen, Rassen und sozialen Klassen. Sie fördert die Zusammenarbeit zwischen den Menschen in Europa und Afrika, Asien und Lateinamerika.

Solidarität mit den Armen beginnt mit der konkreten Hilfe von Menschen in Europa für Projekte akuter Nothilfe wie für eine umfassende menschliche Entwicklung, die auf Hilfe zur Selbsthilfe und Nachhaltigkeit zielt.

Solidarität mit den armen Ländern bedeutet auch politische Anwaltschaft für die Menschenrechte und für eine Veränderung ungerechter Strukturen in der prophetischen Perspektive des Evangeliums.

Wir glauben an die verändernde Kraft der Kirche in den armen Ländern und unterstützen darum die pastorale Arbeit vor Ort. Eine Investition in die Zukunft ist für uns die Ausbildung kirchlicher Führungskräfte, insbesondere junger Jesuiten.

Wenn Sie mehr über die Sendung des Jesuitenordens erfahren möchten, können Sie hier einen Artikel von P. Ludwig Wiedenmann SJ lesen: zum Artikel