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Die Dorfbau-Aktion VRO in Indien
- Pater Michael Windey SJ
1969 hatte ein Wirbelsturm die Landschaft an der Ostküste Indiens zerstört. Dies veranlasste den belgischen Jesuitenpater Michael Anthony Windey SJ, seinen Lehrstuhl für Soziologie in Ranchi aufzugeben, um die verwüsteten Dörfer wieder zu errichten. Das war der Beginn der Dorfbau-Aktion VRO (Village Reconstruction Organisation), die seither mehr als 500 Dörfer aus Verwüstung und Katastrophen wieder aufgebaut hat. Dabei werden die einfachen Hütten aus Bambus oder Holz durch feste Steinhäuser ersetzt. Darüber hinaus sind die gemeinsame Planung und Organisation der Arbeit sowie die daraus entstehenden Gemeinschaftsbauten ein wichtiger Beitrag, um die Dorfgemeinschaft zu erhalten und zu vertiefen.
Das große Vorbild von Pater Windey ist Mahatma Gandhi; von diesem stammt die Parole der VRO: „Dörfer bauen heißt: eine Nation bauen.“ Das ist auch das eigentliche Ziel der Dörferbauer: Pater Windey und seinen mehr als 400 Helfern. Es geht letztlich nicht um Mauern aus Ziegel und Zement, sondern um den Aufbau lebendiger Gemeinschaften. Keiner baut sein eigenes Haus, sondern alle zusammen bauen ihr Dorf. Erst am Ende werden die Häuser verlost. Während des Bauens lernen die Menschen, wie man ein Haus errichtet - Hilfe zur Selbsthilfe. Das Motto von Pater Windey ist: „Baustellen sind die ersten großen Schulen der Menschheit.“
Die Dorfbau-Aktion VRO will den langfristigen Erfolg ihrer Hilfe. Deshalb sind nicht nur die neuen Häuser das Ziel der VRO. Es geht um mehr, zum Beispiel:
Gemeinschaft: Alle Dorfbewohner werden einbezogen, auch die Ärmsten, die Kastenlosen und die Stammesbevölkerung.
Selbstbestimmung: Der Dorfrat kann dauerhaft für Eigenbestimmung sorgen. Politisches Denken und Handeln wird im Austausch mit anderen Dörfern eingeübt.
Ausbildung: In der Bauphase werden Jugendliche zu Handwerkern ausgebildetet. Für die Kinder werden Kindergärten und Zugang zu Schulen. geschaffen. Kinderarbeit wird bekämpft.
Umwelt: Die Umgebung des Dorfes wird aufgeforstet. Wo es geht, wird Wind- oder Sonnenenergie eingesetzt.
Jährlich werden 30 bis 40 Dörfer erneuert. Die Arbeit vor Ort bringen die Dorfbewohner ein. Für die vergleichsweise niedrigen Materialkosten bittet die Jesuitenmission um Spenden.

- Aus Hütten werden...

- ...durch gemeinsame Arbeit

- ...feste Häuser.
Jesuitenmission
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Stichwort: "5901 VRO"
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SWIFT: GENODEF1M05
So hilft Ihre Spende:
25 € kosten 200 Ziegelsteine oder ein neues Fenster.
50 € kostet eine neue Tür.
1000 € kosten die Materialien für ein ganzes Haus.




