weltweit helfen > Slum Kibera
Überleben im Slum
Hilfe für Aidswaisen in Kibera

- Leben in Kibera, dem zweitgrößten Slum Afrikas.
Kibera liegt am südwestlichen Stadtrand von Nairobi, der Hauptstadt Kenias. Kibera ist der zweitgrößte Slum in Afrika und Heimat für etwa eine Million Menschen. Die „Saint Vincent de Paul Community Development Organisation" (SVPCDO) ist eine Initiative von Christen, die am Rande von Nairobi in einer Pfarrei leben, zu der ein Teil dieses Slums gehört.
Unmenschliche Bedingungen
Die Organisation um Lucy Kayiwa kümmert sich um Waisenkinder, die durch AIDS beide Eltern oder einen Elternteil verloren haben, und auch Kinder, die selbst AIDS haben. Alle Kinder kommen aus dem Slum und leben dort unter unmenschlichen Bedingungen. Es gibt Schätzungen, dass etwa ein Fünftel der 2,2 Millionen Kenianer, die HIV-infiziert sind, im Slum Kibera leben. Die Verschmutzung durch Abfälle und Abwässer ist enorm hoch, dementsprechend auch die dadurch verursachte Krankheitsrate.
Kindergarten
Im Moment sind 90 betroffene Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren im ganztägig geöffneten Kindergarten mit angeschlossener Vorschule. Dort bekommen sie ein Frühstück, Mittag- und Abendessen. Neben den Mahlzeiten werden den Kindern auch Schuluniform, Schul-bücher und -material zur Verfügung gestellt. Dafür müssen sie 250 Kenianische Schilling bezahlen, was umgerechnet knapp 2,70 Euro sind. Die Vorschule verlangt kein Schulgeld, wenn die Familie es nicht aufbringen kann. In besonderen Fällen hilft das Projekt auch mit finanzieller Unterstützung.
Rescue Center als Zufluchtsstätte
Weitere Einrichtungen sind die so genannten „Rescue Centers". Sechs Mädchen im Alter von drei bis zehn Jahren leben im „Girls Rescue Center" und vier Jungen im „Boys Rescue Center". Sie haben keine Eltern und auch keine Verwandten. Diese Kinder finden in den Rescue Centers Zuflucht, bis sie in einem Internat untergebracht werden können. In den Centers leben eine Hausmutter bzw. ein Hausvater, ein Koch und eine Angestellte, die sich um die Versorgung und das Wohlergehen der Kinder kümmern. Zu den einzelnen Centers gehören ein Wohnzimmer, eine Küche, drei Schlafzimmer, ein Zimmer für die Betreuer und ein gemeinsamer Spielplatz. Da das Gebäude sehr alt ist und unbedingt renoviert werden muss, können zur Zeit nicht mehr Kinder untergebracht werden.
Eindrücke aus Kibera:
Projektleiterin Lucy Kayiwa:
„Wir kümmern uns um Waisenkinder und um solche, deren Eltern aidskrank sind. Wir geben ihnen Liebe und drei Mahlzeiten am Tag. Wir betreuen die Kleinen im Alter von drei bis sechs Jahren bevor sie in die Grundschule kommen und wenn notwendig, geben wir den Kindern auch Medikamente. Das ganze letzte Jahr war sehr schwer für uns, besonders nach den Wahlen. Viele Menschen litten unter der Gewalt und wurden vertrieben. Einige Familien unserer Kinder mussten sehr viel durchmachen. Langsam normalisiert sich die Situation wieder, aber die meisten Kinder sind immer noch traumatisiert. In den Rescue Centers kümmern wir uns um diejenigen, die entweder keine Eltern mehr haben oder die von ihren Eltern oder Verwandten misshandelt wurden."
So hilft Ihre Spende
Kleidung: Jedes Kind bekommt eine Schuluniform. Die Mädchen erhalten zwei Kleider und zwei Pullover, die Jungen zwei Hosen, zwei Hemden und zwei Pullover. Jedes Kind erhält außer-dem noch zwei Paar Socken und ein Paar Schuhe. Mit 5,40 Euro finanzieren Sie die Schuluniform für ein Kind.Essen: Die Mitarbeiter achten bei den Kindern auf eine ausgewogene Ernäh-rung. Dreimal täglich bekommen die Kinder eine Mahlzeit: zum Frühstück Haferbrei, Mittagessen und Abend-essen. Mit 38 Euro können 40 Kinder einen Tag lang versorgt werden.Betreuung:
Unsere Bitte an Sie:
Helfen Sie mit, das Leben der Kinder im Slum von Kibera etwas erträglicher zu machen. Mit jeder Spende schenken Sie den Kindern eine Verbesserung ihres Lebens und ihrer Zukunft.
Projekt 4934 Kibera
Land:
Kenia
Partner:
Lucy Kayiwa
Zielgruppe:
Waisenkinder im Alter von 3-10 Jahren
Kontext:
Das Projekt gehört zur "Saint Vincent de Paul Community Development Organisation".
Maßnahme:
Finanzierung der laufenden Kosten (siehe Beispiele im Text).
Jesuitenmission
Konto 5 115 582
Liga Bank Nürnberg
BLZ 750 903 00
Verwendungszweck:
4934 Kibera
-> zur Online-Spende
Jesuitenmission
Königstr. 64
90402 Nürnberg
Tel. (0911) 23 46-160
www.jesuitenmission.de












