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Sonidos de la Tierra

Von der Straße in den Konzertsaal

Nach dem Motto „Wer tagsüber Mozart spielt, wirft nachts keine Fensterscheiben ein“ hat Maestro Luis Szarán im Jahr 2002 das soziale Musikprojekt „Sonidos de la Tierra“ in Paraguay gegründet. Luis, der selbst aus einfachen Verhältnissen stammt, ist überzeugt, dass klassische Musik ein Weg ist, um Kinder in ihrer Persönlichkeitsentfaltung zu stärken und ihnen soziale Werte zu vermitteln. „Sonidos de la Tierra“ ist ein landesweites Netzwerk von Musikschulen, Orchestern, Chören, Seminaren und Musikfesten. Die Schülerinnen und Schüler stammen nicht nur aus der Mittelschicht, sondern kommen von der Straße, sind Kinder von Müllsammlern, leben in abgelegenen Dörfern oder gehören indianischen Gemeinschaften an. Neben der Förderung musikalischer Talente geht es in dem Projekt vor allem darum, den Kindern und Jugendlichen einfach die Freude an der Musik sowie das reiche musikalische Erbe Paraguays nahe zubringen und sie durch das gemeinsame Musizieren Disziplin, Ausdauer, Zielstrebigkeit und Gemeinsinn lernen zu lassen.